10 Aug
Hochzeit traditionell

Die Trauung: Cut als klassisches Hochzeitsoutfit

 

Der Cut (sprich „Katt“) ist das klassische Hochzeitsoutfit und nicht zuletzt bekannt aus dem Film „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Heute wird er als traditioneller Kleidungsstil für die Trauung allerdings fast nur noch in großbürgerlichen Kreisen und vom Adel zur Vermählungsfeier angelegt.

Das Cut-Outfit besteht aus dem langschößigen Rock („Schwalbenschwanz“), einem Hemd mit Umlegekragen und Doppelmanschetten, einer Weste (in Grau, Beige oder Phantasiemuster), einer gestreiften Hose und schwarzen Oxfords (niemals Lackschuhe). Die Krawatte ist je nach Anlass silbergrau (z. B. bei Staatsempfängen, Taufen oder kirchlichen Trauungen), schwarz (bei Beerdigungen) oder aus farbiger Seide (bei Hochzeiten auf dem Standesamt).

Zum Cut gehört der schwarze Zylinder.

Die bürgerliche Abwandlung des Cut ist der Stresemann. Bei dieser Kombination wird anstelle des langschößigen Rocks ein schwarzes Sakko (ohne Seitenschlitze) getragen, die übrigen Bestandteile des Cut-Outfits bleiben aber erhalten.

Wichtig bei dieser Kleiderwahl für die Kopfbedeckung: Zum Stresemann ist ein schwarzer Homburg oder ein Bowler der korrekte Hut, nicht aber der Zylinder.

 

Moderne Hochzeitsmode statt Cut & Stresemann

 

Verbreiteter und beliebter als die althergebrachten Hochzeitsanzüge sind moderne, aufgelockerte Alternativen. Auf dem Standesamt und in der Kirche ist der dunkle oder schwarze Anzug für den Bräutigam ausreichend und korrekt. Dazu passt ein Hemd in Weiß oder écru und eine festlich glänzende Krawatte in modischen Metalltönen wie z. B. Silber oder Gold. Auch empfehlen sich bei den Farben pastellige Töne, vorzugsweise in Uni aus edel schimmerndem Satin.

Sehr Beliebt und zugleich modisch ist auch die Farbe Champagner. Falls ein Muster in der Kleiderwahl vorkommt, sollte es sehr zurückhaltend sein.

 


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