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Viele Anlässe des gesellschaftlichen Lebens haben sich in der heutigen modernen Zeit gelockert. Da die Hochzeit für Braut und Bräutigam wahrscheinlich der heiligste Tag in Ihrem Leben ist, werden an diesem großen Tag traditionelle Riten, Regeln und Aufgaben nicht so schnell aufgegeben. Und dies wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Die traditionellen Elemente einer Hochzeit wie Junggesellenabschied, Polterabend, Auswahl des Hochzeitskleids oder der Ablauf der Zeremonie an sich werden viele junge Menschen der heutigen Zeit allerdings gar nicht so genau kennen. Vielleicht haben Sie auch niemanden in der Familie, der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und diese Abläufe einer Hochzeit genauer erklären kann. Daher haben wir Ihnen hier einen kleinen Ratgeber zum Thema "Hochzeit" zusammengestellt. Diesmal geben wir Tipps für den Bräutigam und den Trauzeugen. Auch heute noch geht der Heiratsantrag meistens vom Mann aus, auch wenn sich die Einstellung zu diesem Thema vieler Frauen inzwischen gelockert hat. Wir denken wir müssen Ihnen hier keine Tipps zum Heiratsantrag geben und überlassen diesen Ihrer Kreativität. Heutzutage übernimmt auch der Bräutigam seinen Anteil der Kosten für die gesamte Trauung, während früher die Eltern der Braut den Großteil übernahmen. Zumindest sorgt er für die Trauringe, seine eigene Garderobe, die Hochzeitstorte, Sträuße für die Braut und Brautjungfern und übernimmt Kosten für die "Anreise" zum Standesamt beziehungsweise Kirche. Auch die Kosten für die Flitterwochen sollte der Bräutigam gern allein übernehmen, auch wenn es hier natürlich auch gern moderner gehandhabt werden kann. Tipps für den JunggesellenabschiedDen "letzen Tag in Freiheit" genießt der Bräutigam an seinem Junggesellenabschied, welcher von Freunden oder dem Trauzeugen organisiert wird. Es werden lustige Spiele und Neckigkeiten für den Bräutigam ausgedacht, die er dann auf offener Straße ausführen muss oder besser "darf", denn ab sofort zählt ja die absolute Treue. Die Tradition gibt es vor, dass alle Kosten von der Gruppe getragen werden, der Bräutigam wird eingeladen.
Tipps zum Ablauf der Trauung und Regeln für die TrauzeugenPünktlichkeit ist für den Bräutigam natürlich das oberste Gebot. Er hat mindestens eine halbe Stunde vor der Trauung mit seinem Trauzeugen am Altar zu stehen. Der Braut wird gewährt, sich dafür etwas mehr Zeit zu lassen. Traditionell lässt sich der Bräutigam von seinem Trauzeugen zum Standesamt chauffieren. Für seine Braut organisiert der Bräutigam eine Kutsche oder Oldtimer, von einer Limousine ist abzuraten, schließlich möchte man die klassischen Wesentszüge einer Hochzeit erhalten. In Deutschland ist es eher Tradition, dass der Bräutigam die Eheringe selbst verwahrt und diese dem Pfarrer oder Standesbeamten vor der Zeremonie übergibt. In Amerika verwahrt hingegen der Trauzeuge oft die Eheringe und präsentiert diese im richtigen Augenblick. Es ist allerdings nicht falsch oder verrufen, nach diesem amerikanischer Vorbild vorzugehen. Nach der Trauung bietet der Bräutigam seine neu Angetrauten den linken Arm an und führt sie aus dem Standesamt. Funktion und Regeln für die Trauzeugen Ganz wichtig is es natürlich, dass der Trauzeuge seinen Ausweis mitbringt, den er muss die Eheschließung schließlich mit seiner Unterschrift bekunden und muss sich dafür ausweisen. Neben dieser förmlichen Funktion des Trauzeugen hat er aber auch die Aufgabe, Braut und Bräutigam an alles zu erinnern, was diese vergessen könnten. Er muss sich also gut auf das gesamte Prozedere vorbereiten. Wieviele Trauzeugen sind möglich? Erst einmal sei gesagt, dass die Eheschließung auch ohne Trauzeuge vollzogen werden kann, zumindest wenn es keine katholische Trauung ist. Traditionell werden zwei Trauzeugen gewählt – weil auch nur 2 Trauzeugen mit ihrer Unterschrift die Trauung schriftlich bezeugen dürfen. Es ist aber auch möglich noch mehr Trauzeugen zu haben, also meinetwegen zwei Nahestehende des Bräutigams und zwei der Braut. Tipps für den Bräutigam für die HochzeitsfeierEs ist Tradition, dass der Bräutigam für seine Braut, deren Schwiegereltern und die Hochzeitsgäste eine Rede hält. Am besten machen Sie sich dafür vorher kurze Notizen und proben die Rede ein paar mal daheim zusammen mit Ihrem Trauzeugen oder Freunden. Vergessen Sie nicht, sich bei den Hochzeitsgästen für deren Erscheinen und beim Trauzeugen für dessen tatkräftige Unterstützung zu bedanken. Nach dem Hochzeitsessen ist es die Aufgabe des Bräutigams seine Frau zu einem Tanz aufzufordern, woraufhin die Tanzfläche dann für die Gäste freigegeben wird. Das Brautpaar tanzt traditionell einen Walzer. Sind Sie Neuling auf diesem Gebiet so bereiten Sie sich perfekt auf dieses Ereignis vor, indem Sie vorher einen kleinen Tanzkurs belegen oder zumindest mit Leuten den Walzer einstudieren, die ihn tanzen können. Ein Reinfall wäre hier ziemlich peinlich. Auch gilt es, diesen klassischen Hochzeitsbrauch zu erhalten, so moderner andere Elemente der Hochzeitsfeier auch sein können (wie zum Beispiel das Einladen eines Discjockeys). Die Hochzeitstorte wird erst zu späterer Stunde, meist genau um Mitternacht, angeschnitten – auch zusammen mit der Braut. Der Bräutigam tut Gutes, wenn er für alle Helfer, Trauzeugen und Brautjungfern kleine Geschenke besorgt. Ganz entscheidend ist allerdings die sogenannte "Morgengabe", das Geschenk an seine Braut. Er kann dieses entweder am Morgen der Trauung oder in der Hochzeitsnacht seiner Frau übergeben. Zumeist kauft der Bräutigam ein Schmuckstück wie etwa eine Kette oder einen Ring. Den Brautstrauß sollte der Bräutigam schon einige Zeit vor der Hochzeit in einem guten Blumengeschäft bestellen. Bei der Auswahl kann er gern seine Braut mit einbeziehen, denn der Strauß sollte farblich zum Brautkleid passen. Früher war es Brauch, dass der Bräutigam den Ort der Feierlichkeit, Essen und Getränke auswählte und die Kosten dafür übernahm. Heute werden diese Dinge eher von beiden entschieden und die Kosten geteilt. Der Bräutigam kümmert sich ebenfalls um die Organisation der Flitterwochen, das Gepäck und die nötigen Reisepapiere. Haben Sie alle vorherigen Schritte gut gemeistert, werden die Flitterwochen umso besser und zum perfekten Abschluss der Trauung. In den nächsten Beiträgen zum Thema "Hochzeit" werden wir Ihnen Hilfestellung zur Kleiderordnung für den Bräutigam, der Trauzeugen und der Braut geben. Folgene Artikel könnten Sie auch interessieren.. Die Hochzeit - Bräutigam und Trauzeugen (Teil 2) Kein Schwarz bei der Hochzeit? verwendete Tags: Hochzeit Bräutigam Trauung Hocheitsfeier Junggesellenabschied Braut Trauzeuge
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Viele Anlässe des gesellschaftlichen Lebens haben sich in der heutigen modernen Zeit gelockert. Da die Hochzeit für Braut und Bräutigam wahrscheinlich der heiligste Tag in Ihrem Leben ist, werden an diesem großen Tag traditionelle Riten, Regeln und Aufgaben nicht so schnell aufgegeben. Und dies wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. 










